ABSCHIED

„Bern war die glücklichste Entscheidung meines Lebens“ sagt Mario Venzago und strahlt dabei. Obschon er am Anfang glaubte, nach Indianapolis wäre es ein Abstieg. Aber dann flog ihm in Bern alles zu: die Chemie mit dem Orchester stimmte, die Berner*innen kamen wieder mehr ins Konzert und waren gwundrig auf Neues und auch die Zusammenarbeit mit Behörden und Sponsoren lief viel besser als gemeint.

In fünf kurzen Filmen (aufgenommen von Gabriela Kaegi) schaut Mario Venzago auf seine elf Jahre in Bern zurück, erzählt von seinen Anfängen, was er an diesem Orchester liebt, was er an der Stadt liebt – und warum er, jetzt bei seinem Abschied, lieber doch keinen Koffer hier stehen lässt.

Im letzten Film erzählt er, wie er von Bern Abschied nimmt, was offen bleibt – und weshalb er dennoch keinen Koffer stehen lässt.